Digitalisierung

Das deutsche Internet hat seinen Ursprung in Dortmund. Genauer gesagt an der Fakultät für Informatik der TU Dortmund. Hier wurde Anfang 1986 die Länderkennung „.de“ für Websites nutzbar gemacht und mit „uni-dortmund.de“ eine der ersten Internetseiten Deutschlands ins Leben gerufen.

Mit dem Masterplan „Digitales Dortmund“ nimmt die Stadtverwaltung die Digitalisierung auf und sorgt für einfachere und benutzerfreundlichere Bürgerdienste. So bietet die Stadt bereits einige Dienstleistungen wie zum Beispiel die Reservierung von Wunschkennzeichen, Melderegisterauskünfte oder Formulare online auf ihrer Plattform „virtuelles Rathaus“ an. Alle anderen Bereiche (Soziales, Familie, Jugend, Alter, Gesundheit, Kultur, Freizeit, Verkehr und Mobilität) folgen bald.

Ebenfalls ganz oben auf der Agenda steht der Breitband- und Glasfasernetzausbau im gesamten Stadtgebiet. Denn: Schnelles Internet sowie verzögerungsfreies Surfen und Streamen ist nicht nur für Sie zu Hause wichtig, sondern auch Existenzgrundlage für viele, den Arbeitsmarkt belebende Dortmunder Unternehmen.

Doch nicht nur im Datenverkehr, auch im Logistikbereich ist Dortmund eine der innovativsten Städte bundesweit. Nicht umsonst ist unsere Stadt im November 2016 von der Bundesregierung als einer von zwölf „Digital Hubs“ – also als digitales Kompetenzzentrum – ernannt worden. Denn die dichte Ansiedlung von Unternehmen und Forschungsinstitutionen sowie eine wachsende Gründerszene bieten den idealen Nährboden für die effektive Nutzung von Synergien. Zusammen mit der einzigartigen Infrastruktur und dem größten Kanalhafen Europas macht dies Dortmund zu einem Logistik-Hotspot, der tausende neue Arbeitsplätze schafft.

Bei der erfolgreichen Verwirklichung des digitalen Wandels kann unsere Stadt zudem im Rahmen der Kampagne „Digital in NRW“ auf die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen zählen. Mit dem „Open-ID-Center“ wurde in Dortmund ein Zentrum eingerichtet, in dem alle Stufen der digitalen Logistikkette erforscht und anschaulich demonstriert werden. Ziel ist es, den Weg zur Industrie 4.0 auch für kleinere Unternehmen zu ebnen und somit die lokalen Arbeitsplätze zukunftssicher zu gestalten.

H2O-Bahn DEW21

Doch „digitale Transformation“ bedeutet nicht nur die Veränderung von Prozessen durch digitale Geräte, sondern setzt auch Nachhaltigkeit voraus. Auch in diesem Bereich ist Dortmund Vorzeigestandort: Mit derzeit 180 Ladepunkten für Elektroautos, von denen mehr als 90% öffentlich zugänglich sind, ist Dortmund eine der elektromobilsten Städte Deutschlands. Auch die DSW21 befördert bereits seit 2008 mehr als 60% ihrer jährlich 135 Mio. Fahrgäste mit Ökostrom aus Wasserkraft.

Egal ob in der Technologieentwicklung, Kommunikations- und Informationstechnik oder beim Thema Nachhaltigkeit – Dortmund demonstriert und lebt die digitale Revolution!