Wirtschaft

Als drittgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen trägt Dortmund maßgeblich dazu bei, dass NRW das wirtschaftsstärkste Bundesland der Bundesrepublik darstellt. Mehr als 330.000 Beschäftigte in unserer Stadt leisten einen aktiven Beitrag zur regionalen Unternehmerschaft und steigern die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Dortmund.

Nicht zuletzt wegen der guten Infrastruktur und dem regen Flug-, Schienen- und Schiffsverkehr ist Dortmund eine attraktive Lage für unzählige Unternehmen. So hat sich beispielsweise das Dortmunder Unternehmen Wilo, der Weltmarktführer für Pumpen, bewusst für einen Ausbau des Standorts Dortmund entschieden. Der Neubau schafft über 400 neue Stellen, sodass das Unternehmen über 2.000 Dortmundern einen zukunftssicheren Arbeitsplatz ermöglicht. Doch nicht nur etablierte lokale Unternehmen schätzen Dortmund als Logistikstandort. Global Player wie Ikea und Amazon bestätigen die Attraktivität unserer Stadt durch den Bau Ihrer Logistikzentren an der Westfalenhütte. Von hier aus werden Produkte nach ganz Europa versandt, was wiederum für mehrere Tausend Arbeitsplätze sorgt.

Als westdeutsches Zentrum für IT bietet Dortmund nicht nur 14.000 Personen in rund 1.000 Unternehmen Beschäftigung, sondern ist auch der größte Ausbildungsstandort für Informationstechnologie in Deutschland. Big Data, Virtual Reality oder Industrie 4.0 – für all diese Begriffe werden in Dortmund durch eine Vielzahl von Akteuren leistungsstarke und intelligente IT-Lösungen entwickelt. In den international anerkannten Fraunhofer Instituten entstehen in Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Unternehmen neueste IT-Technologien und funktionelle Anwendungen.

Auch für Touristen wird Dortmund immer attraktiver; mittlerweile zieht es Reisende aus der ganzen Welt hierher: Knapp 116.000 Besucher sorgen täglich für Dynamik in unserer Stadt. Kein Wunder also, dass auch die Zahl der Hotelübernachtungen jedes Jahr steigt und mit 1,2 Millionen nun einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Von den jährlich rund 38 Millionen Tagesbesuchern gibt der Durchschnitt übrigens 30€ aus – Gastronomie und Einzelhandel freut’s.

Denn gerade die vielen Arbeitnehmer im Kleinhandel und im Dienstleistungssektor profitieren von den schwarmartigen Besucherströmen. Etwa von den über 8.000 Menschen, die stündlich über den Westenhellweg flanieren und die Fußgängerzone damit zu einer der meist frequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands machen. Zudem wurde die 2011 auf dem ehemaligen Gelände der Thier-Brauerei eröffnete Thier-Galerie zum innovativsten Shopping-Center Europas gewählt und steigert die wirtschaftliche Attraktivität Dortmunds weiter.

Der Dortmunder Einzelhandel verfestigt also seinen Ruf als westfälische Shoppingmetropole; nicht umsonst dient unsere Stadt rund 2 Millionen Menschen als Hauptversorgungszentrum. Hinzu kommen Zuschauermagneten wie der Weihnachtsmarkt, die Heimspiele von Borussia Dortmund sowie zahlreiche internationale Großveranstaltungen.

Fazit: Dortmunds Wirtschaft wächst und floriert zusehends, was nicht nur viele Unternehmen hierhin lockt, sondern auch die aktive Gründerszene belebt und somit ständig neue Arbeitsplätze schafft.